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LIEBE-TRIEBE

Mittwoch, 11. Juni 2008

TÄUSCHUNG

Schau dir dieses Bild zuerst einmal genauer an.......... So was siehst du?

Dann fahre weiter runter und lese mal die Erklärung, was du wirklich gesehen hast!

. . .. Bin mir sicher, dass du das sehr interessant findest!

taeuschung








Untersuchungen haben gezeigt, dass kleine Kinder dieses "intime" Paar nicht erkennen können, weil sie ihr Gedächtnis nicht mit solch einer Szene verbinden können.

Was die Kinder sehen sind neun Delphine!

Rand-Bemerkung: Das ist nun der Test um herauszufinden, ob du bereits einen verdorbenen

Verstand besitzt! Wenn es hart für dich ist, die Delphine in max. 3 Sekunden zu finden oder zu sehen,

ja dann ist dein Verstand wirklich verdorben!


Zur allgemeinen Aufklärung aufgrund mancherlei "Verdorbenheit" (natürlich ist ja auch an gewisser Verdorbenheit nichts dabei, liebe Frau Testsiegerin, im Gegenteil, machts doch auch interessant :-))) ..)hab ich jetzt das Bild nochmals als Flippersymbol, (danke Herr Lovehunter) eingestellt....
da ich heute meinen absolut kindlichen Tag(e) habe und nur liebe kleine Delfis sehe...na das wäre ja was Frau Sternenstaub, wenn das alles freundis sind...:-))))

ach ja liebe Frau lamamma, es stimmt:es gibt am Knie noch eine Schwanzflosse, dann wärens sogar 10 ..und dass der Herr Dr.Adi ziemlich verdorben ist, das hab ich mir schon so gedacht!!!Da hat Frau Tupfelmaus richtig Glück gehabt....:-))))))

Sonntag, 8. Juni 2008

MAGIE

lonely-r-w fühlt sich heute so:
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und da dachte sie, mach ich doch mal ein bischen in magie und schau mir meine tarot-karte des tages an
das war dann die "SONNE"
dazu steht geschrieben:

"Wenn Sie diese Tageskarte gezogen haben, wird es ein sehr guter Tag. Die Sonne wird Sie mit sehr viel Lebensenergie und Freude versorgen. Es ist dabei auch ganz egal, wie die Fragestellung ist. In allen Lebensbereichen finden Sie an diesem Tag ihre Erfüllung. Wenn Ihre Karten in der Zukunft nicht besonders gut waren und sie sehr viel von Schicksalsschlägen begleitet wurden, werden Sie sich heute wie neugeboren fühlen. Negative Gedanken werden Ihnen heute fremd sein. Auch wird es sehr unwahrscheinlich sein, dass Ihr Umfeld ihnen den Tag vermiest. Sollten Sie noch irgendwelche Arbeiten zu erledigen haben, die Sie sehr lange aufgeschoben haben, so ist heute der beste Tag. Auch für klärende konflikthafte Gespräche eignet sich diese Karte sehr gut. Denn durch " die Sonne " als Tageskarte neigen Sie heute nicht dazu, sich von anderen Menschen provozieren zu lassen."

also - DAS hat sie doch seeehr überrascht...nun sie wird den tag auf sich zukommen lassen und wenn nicht, bleibt ja immer noch DAS übrig:
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Donnerstag, 22. Mai 2008

BEREIT

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Dienstag, 13. Mai 2008

VERLIEBTSEIN IST EIN ECHTES KÖRPER-RISIKO

Die einzige Spezies, die noch schwerer zu ertragen ist als lieblose Menschen oder liebeskranke Hascherl, sind frisch Verknallte. Sie sind nicht zurechnungsfähig, essen nicht, schlafen nicht, kichern ohne Grund und können kaum einen klaren Gedanken fassen.
Bis vorletzte Woche glaubte ich, mein Leben einigermaßen im Griff zu haben und mich selbst gut zu kennen. Ich wusste, was ich mag: beispielsweise Ananassaft, den Geruch von Sonnencreme, die Zeitung am Morgen und die Spätvorstellung im Kino, und ebenso was nicht, darunter unbedingt: Achselschweiß, Leberwurst, notorische Frühaufsteher und Stefan Raab. Mein Leben plätscherte dahin, mein Herz schlug gleichmäßig, und meine Sehnsucht hatte kein Gesicht, sondern eine Richtung: ab auf die Seychellen und rein ins überteuerte rote Kleid.
Tja, alles Schnee von gestern, inzwischen ist mein kaltes Solistenherz aufgetaut, ach was: geschmolzen, und meine Präferenzen sind neuerdings so simpel wie bestürzend: Ich mag alles, was er ist. Ich möchte an seiner Seite einschlafen und aufwachen. Der Rest ist mir egal.
In seligen Prä-Mann-Zeiten dachte ich oft an den egomanischen Singlekindskopf aus der Nick-Hornby-Verfilmung „About a Boy". Dieser rechtfertigt seinen Junggesellenstatus in etwa so: „Jeder ist eine Insel. Wir leben in einem Inselzeitalter. Ich halte mich selbst für ziemlich cool. Ich denke, ich bin Ibiza."
Ibiza! Obwohl ich weitaus weniger Geld besitze und vom Glamourfaktor eher Baltrum gleiche, konnte ich den von Hugh Grant hinreißend gespielten Schnösel bislang gut verstehen. Doch genau so, wie sich Grant im Laufe des Films aufgrund von Herzerweichung in einen Vorzeigepapa wandelt, ist auch bei mir seit neustem Schluss mit lustig und jedweden Inselvergleichen. Stattdessen ähnele ich nun Venedig. Klingt erstmal gut, hat aber einen eindeutigen Nachteil. Zwar kann ich in Punkto Romantik nun spielend mit der Lagunenstadt mithalten, doch unsere vorherrschende Gemeinsamkeit ist eine andere: Wie Venedig bin auch ich dem Untergang geweiht.
Denn mein Zustand ist höchst bedenklich. Das Amüsante und gleichzeitig Unerträgliche am frischen Verliebtsein ist: Alle Klischees darüber sind wahr. Alle. Ich kann nicht mehr schlafen, mag nicht mehr essen, und meine Konzentration ist mir gemeinsam mit jedweder Contenance abhanden gekommen. Ich bin definitiv nicht zurechnungsfähig, renne vor lauter Konfusion ständig beinah gegen Laternenpfeiler, vergesse meine EC-Karten-Pin und den Geburtstag meiner eigenen Schwester.

Zudem spaziere ich pfeifend durch die Straßen, summe an der Supermarktkasse tatsächlich unerträgliche Ohrwürmer wie „Bleeding Love" – und, die Krönung: Es ist mir nicht mal peinlich. Scham ist keine Kategorie für eine Frau, die entweder debil vor sich hingrinst oder wie ein hypnotisiertes Kaninchen ihr Handy anstarrt und jeden Anrufer verabscheut, der nicht er ist. Ich erkenne mich selbst nicht wieder. Es ist schrecklich und wunderbar zugleich.
Falls Ihr, liebe Leser, an dieser Stelle schon maßlos gelangweilt stöht, wo bleibt die Story, wo der Drive, wer ist denn nun dieser Mann und wo führt das alles hin – dann kann ich Euch leider nur vertrösten. Im Volksmund heißt es: Die glücklichsten Zeiten der Menschheit sind die leeren Blätter im Buch der Geschichte. Leuchtet mir vollkommen ein. Begeistertsein ist ein 24-Stunden Job.

Da alles noch so frisch ist, hoffe ich, dass Ihr mir das sibyllinische Getue verzeiht, denn: Verliebte wollen zwar, dass die ganze Welt von ihrem Glück erfährt, doch erstens kann man sich dabei leicht zum Deppen machen – wie der komplett durchgeknallte Tom Cruise bewies, der einst frisch verknallt auf Oprah Winfrey's Sofa rumhopste. Zweitens: Wer weiß schon, was nächste Woche sein wird? Vielleicht ist dann schon wieder alles vorbei? Und ich berichte Euch direkt aus der Kummerhölle? Egal, was kommt, bin ich fest entschlossen, mich nächstes Mal den unzähligen Dating-Spielchen und Regeln zu widmen. Denn die Phase nach dem ersten Kennenlernen ist ein Seiltanz zwischen Himmel und Hölle.
Verliebtsein ist zwar aufregend, doch zugleich auch ein echtes körperliches (und seelisches)Risiko. Man ist verletzbar und unsicher, aber keiner, vor allem nicht der eine, soll es merken – was natürlich selten klappt, dafür aber um so öfter für Stresspickel sorgt.
Für heute verabschiede ich mich von Euch mit einem feinen Zitat, welches ich meinem Freund Luis verdanke. Vor ein paar Wochen saß ich, damals noch unverliebt, mit ihm bei Bier und der Frage, wie der Mensch sein muss, der unser Herz zum Tanzen bringt.

Luis ist schön, daher verdorben, zudem noch sehr klug und daher verloren – das ist sein Fluch. Heimlich ist Luis – wie fast alle Don Juans – ein hoffnungsloser Romantiker. „Hanna", sagte er an diesem Abend, „ich weiß, was du für einen Typen suchst. Du willst den mit dem goldenen Hut." Ich hatte keine Ahnung, was er damit meinte, aber ich habe ein Faible für alles Glänzende, also sagte ich: „Stimmt."
In derselben Nacht schickte mir Luis eine Mail. Betreff: Jump-Jump! Ich öffnete sie und dankte einmal mehr dem Himmel, dass ich einen Freund wie ihn habe. Luis kennt mich besser als jeder andere. Er hatte mir das Gedicht geschickt, welches dem wunderbaren Roman „Der Große Gatsby" vorangestellt ist:
„Dann trag den goldenen Hut, falls sie das rührt;
Falls du hoch springen kannst, spring auch für sie,
Bis sie ruft: "Geliebter, goldbehüteter , hoch springender Geliebter,
Ich muss dich haben!"
Dazu schrieb er: „So einer, sonst keiner! Dein Luis."
Als ich zwei Wochen später dem Mann begegnete, wusste ich sofort, dass die Zeit des Suchens vorbei war. Er behielt zwar die Bodenhaftung und auch der goldene Hut fehlte, doch seine blonden Haare schimmerten in der Sonne und er lächelte wie ein Honigkuchenpferd, als er seine Nummer auf meinen Arm schrieb. Und ich? Glücklicherweise verkniff ich mir das: „Ich muss dich haben!" Doch innerlich bin ich fast zersprungen vor Glück. Wir sprechen uns wieder, wenn ich mich gefangen habe....

...nicht von mir, sondern von einer Kolumnistin....leider....das habe ich so noch nicht erfahren...und Ihr??

Dienstag, 29. April 2008

MEIN TRAUMMANN

Mein Traummann

1. Sieht gut aus.

2. Hat Charme.

3. Ist reich.

4. Ein guter Zuhörer.

5. Er ist clever.

6. Gut trainiert.

7. Kleidet sich gut.

8. Gute Umgangsformen.

9. Kommt mit angenehmen Überraschungen.

10. Ein phantasievoller und romantischer Liebhaber.


Mein Traummann, geänderte Aufstellung (32 Jahre)

1. Sieht gut aus (möglichst Haare auf dem Kopf).

2. Öffnet mir die Türen.

3. Hat ausreichend Geld um ein gutes Abendessen zu bezahlen.

4. Hört mehr zu als das er selber spricht.

5. Lacht über meine Witze.

6. Kann den Einkauf nach Hause tragen.

7. Besitzt mindestens eine Krawatte.

8. Schätzt gutes selbstgekochtes Essen.

9. Erinnert sich an wichtige Geburts- und Jahrestage.

10. Ist mindestens ein mal in der Woche romantisch.



Mein Traummann, geänderte Aufstellung (42 Jahre)

1. Nicht zu hässlich (Glatze ist ok).

2. Fährt nicht eher an, als dass ich im Auto sitze.

3. Hat regelmäßig Arbeit - gibt dann und wann ein Essen im Restaurant aus.

4. Wenn ich mit ihm spreche nickt er meist an den richtigen Stellen.

5. Erinnert sich meistens an die Pointen, wenn er einen Witz erzählt.

6. Ist ausreichend trainiert, um Möbel umstellen zu können.

7. Zieht Hemden an, die auch den Bauch bedecken.

8. Kauft keinen Champagner mit Schraubverschluss.

9. Erinnert sich daran, den WC-Sitz herunterzuklappen.

10. Rasiert sich an den meisten Wochenenden.



Mein Traummann, geänderte Aufstellung (52 Jahre)</b

1. Pflegt Ohren- und Nasenhaare.

2. Rülpst und kratzt sich nicht in der Öffentlichkeit.

3. Leiht sich nicht zu oft Geld.

4. Schläft nicht ein, wenn ich ihm wichtige Angelegenheiten mitteile.

5. Erzählt nicht den selben Witz zu oft.

6. Ausreichend trainiert um sich an Wochenenden aus dem Sofa zu erheben.

7. Benutzt zusammengehörende Socken und frische Unterwäsche.

8. Schätzt gutes Essen.

9. Erinnert sich meist an meinen Namen.

10. Rasiert sich zumindest an manchen Wochenenden.



Mein Traummann, geänderte Aufstellung (62 Jahre)

1. Erschreckt nicht kleine Kinder.

2. Erinnert sich daran, wo das WC ist.

3. Ist nicht zu teuer im Unterhalt.

4. Schnarcht leise beim Schlafen.

5. Erinnert sich meistens daran, worüber er lacht.

6. Ausreichend trainiert, um selbst zu stehen.

7. Trägt meistens Bekleidung.

8. Mag leicht zu kauendes Essen.

9. Erinnert sich daran, wo er seine Zähne hingelegt hat.

10. Erinnert sich daran, das Wochenende ist.



Mein Traummann, geänderte Aufstellung (72 Jahre)

1. Atmet

2. Benutzt selbständig das WC.

Oder was meint ihr? Die Diskussion ist im nebenstehenden Blog eröffnet



Traummann - DISSKUSSION
Ist die Definition des Traummannes zutreffend???
Bin auf Eure Meinungen dazu gespannt !!!!

Dienstag, 22. April 2008

FRÜHLINGS-GEFÜHLE

...ja wo bleiben sie denn.....

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Frühlingsgefühle – wer kennt sie nicht?
Sind denn Frühlingegefühle tatsächlich echt?

Normalerweise wird ja als Begründung immer der Frühling, die Sonne, der andere Duft, mehr im Freien sein, Wärme, längere Tageslichttage etc. für eine gelöstere Stimmung verantworlich gemacht.

In der Tat treffen die meisten dieser Situationen zeitlich mit Frühling und Sommeranfang zusammen. Aber resultieren daraus feststellbar Frühlingsgefühle?

In einer W wie Wissen-Sendung im Ersten wurde das mal aus wissenschaftlicher Sicht untersucht. Durch das mehr an Licht, das über die Augen, Netzhaut sich in veränderter Hormonausschüttung bemerkbar macht, soll der Frühlingsgefühl-Effekt verursacht werden.

Möchte man meinen. Aber der Hormonexperte Martin Reincke aus Freiburg meint, dass sei nicht mehr so. Er macht dafür die Zivilisation im Sinne des modernen Lebens (künstliches Licht, ...) verantwortlich. Das sollte die früher durchaus bewirkten Frühlingsgefühle verdrängt oder überlagert haben.
Dagegen werden beispielsweise im Mai die meisten Kinder gezeugt. Hhhhmmm.

In diesem Sinne, genießen wir einfach unsere Frühlingsgefühle und vergessen wir, ob’s tatsächlich auch biologisch-chemisch indiziert ist. Entscheidend ist, dass wir uns so fühlen, mit Lust auf’s Leben, Eis, Sonne, Partnerschaft, Unternehmungen im Freien, Urlaub, Sport, ...

Schönen Frühling Allen! Hoffentlich kommst Du jetzt bald......

Donnerstag, 13. März 2008

uupps....

und ich dachte immer der Bauch stört....

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Dienstag, 11. März 2008

BENZINPREISSTEIGERUNG

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so kanns auch gehen

LIEBE SEX UND ILLUSIONEN

Teil 1: LIEBE

liebe11LIEBESLEID (idab al-hubb; mihna im Maghreb).
Zur Mythologie der vollkommenen Liebe gehört die Vorstellung, daß Liebesleid nicht nur notwendig ist, sondern unerklärlich und (für andere) unverständlich bleibt. Für die Dichter scheint klar, daß Liebe ohne diesen tiefempfundenen Schmerz, der zu Zuständen dauernder Zerknirschung und tiefer Trübsal führt, eigentlich nicht denkbar ist.

Der große persische Mystiker Farid-addin al-Attar (1119-ca.1220) aus Nishapur schreibt:

»Wenn die Liebe von einem Menschen Besitz ergreift, erhebt sie sein Herz, taucht ihn in Blut, wirft ihn vor dem Vorhang zu Boden und gönnt ihm keinen Augenblick Ruhe; sie tötet ihn und fordert selbst dann noch den Preis seines Blutes.«

Liebe ist ihrer Natur nach Leiden, Schmerz im Wohlbefinden, ein bitterer Stachel im Ozean der Glückseligkeit. Was wäre das für eine Art Liebe, die heiter bliebe, Frieden schenken und kein Erstarren (djumud) der Organe, des Blicks und des Herzens nach sich ziehen würde?
Der wahrhaft Liebende: Sein Weltschmerz nährt sich aus vielen Quellen:

- die Erinnerung an den geliebten Menschen ist schmerzhaft und manchmal mit Tränen und Klagen verbunden;
- schmerzliche Momente werden immer wieder heraufbeschworen;
- der Liebende ruft sich Ort und Bedingungen der Trennung krankhaft ins Gedächtnis;
- er lebt in der blinden Hoffnung, wieder mit dem geliebten Menschen zusammenzukommen, und interpretiert die objektiven Tatsachen, die ihn fernzuhalten scheinen, so positiv wie möglich;
- er klammert sich an jedes Trostzeichen;
- er entschließt sich, geduldig auszuharren, solange es nötig ist;
- er ist unfähig, anderes wahrzunehmen, andere Herzen zu erobern, selbst wenn sich die Gelegenheit dazu bietet;
- es ist unmöglich, diesen Schmerz geheimzuhalten, denn gerade von seiner Enthüllung hängt das Heil des Liebenden ab.

Wenn ein Mensch tiefes Liebesleid empfindet, kann dies die ungewöhnlichsten Verhaltensweisen heraufbeschwören, bis hin zu Anflügen von Wahnsinn oder Selbstmord. Das nennt man dann »vor Liebe krank sein«.
Jeder Autor hat seinen eigenen Stil, doch die Idee von der zeitlosen Liebeskrankheit ist im Bewußtsein jeder Zeit fest verankert.Die Situation kann jedoch auch umschlagen, der Masochismus des Opfers der Rachsucht Platz machen. Der Verlassene wünscht der treulosen Geliebten ebenso großes Leid, als sei die Liebeskrankheit ansteckend oder übertragbar.

Scheich Bel-Abbes (19. Jh.) aus Mascara (Algerien) drückt es mit feurigen Worten aus:

Mach, o mein Gott, daß ich nicht mehr in sie verliebt bin,
Sie jedoch in mich;
Befreie mich und prüfe sie mit Liebesschmerz, o großzügiger Gott.
Diese halsstarrige und grausame Frau, eigensinnig und stolz,
Möge sie mich genauso verfolgen,
Wie ich sie mit meinen Bemühungen verfolgt habe,
Dann werde ich ihre Bitten nicht erhören.
Laß Leidenschaft ihren Geist verwirren,
Und gib ihr ähnliche Prüfungen auf, damit sie bereue
Und lerne, was der Schmerz bedeutet,
Von einen geliebten Wesen getrennt zu sein.
Verbrachte ich nicht schlaflose Nächte wegen ihr?
Ich wünschte, sie möge genausowenig Schlaf finden
Und innerlich verwundet sein
Und keinen Arzt finden.

Donnerstag, 14. Februar 2008

HAPPY VALENTINE



Liebe ist wie Glas: man darf es weder zu unsicher, noch zu grob anfassen.

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